Der Begriff “Medenrunde” stammt von Carl August von der Meden, einem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Tennisbundes (DTB). Die Medenspiele wurden zu seinen Ehren benannt1. Ursprünglich wurden diese Spiele von der Hamburger Tennis-Gilde bereits vor dem Ersten Weltkrieg ausgetragen.
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Hier sind die wichtigsten Fakten zu einer Tennis Medenrunde:
- Definition: Medenspiele sind offizielle Saison- bzw. Meisterschaftsspiele zwischen Tennisvereinen.
- Namensherkunft: Benannt nach Carl August von der Meden, dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Tennisbundes.
- Saisons: Es gibt zwei Tennissaisons pro Jahr – eine im Sommer auf Ascheplätzen und eine im Winter in Hallen.
- Teilnahme: Jedes Clubmitglied, das in der Meldeliste einer Mannschaft geführt ist, kann teilnehmen.
- Mannschaften: Mannschaften bestehen aus 2er-, 4er- oder 6er-Teams2.
- Punktevergabe: Bei einem Medenspiel werden sechs (4er-Mannschaft) oder neun Punkte (6er-Mannschaft) ausgespielt.
- Leistungsklassen: Die Position der Spieler in der Mannschaft ergibt sich aus der Leistungsklasse.
- Organisation: Ein Mannschaftsführer wird bestimmt, der u.a. die Kommunikation der Spieltermine und die Organisation der Spiele übernimmt.
- Wettbewerb: Über 5.000 Mannschaften nehmen jährlich an der Sommer-Medenrunde im Hessischen Tennis-Verband teil


Eine Leistungsklasse (LK) im Tennis ist ein System zur Einstufung der Spielstärke von Tennisspielern.
Hier sind die wichtigsten Punkte:
- Einstufung: Die Leistungsklassen reichen von LK 1 (höchste Spielstärke) bis LK 25 (niedrigste Spielstärke).
- Berechnung: Seit Oktober 2020 wird die LK dynamisch und wöchentlich neu berechnet. Faktoren wie das Alter und die LK des Gegners sowie das eigene Alter fließen in die Berechnung ein.
- Ziel: Das System dient dazu, bei Turnieren passende Gegner zu finden und die Mannschaftsaufstellungen im Wettspielbetrieb zu organisieren.
- Punktevergabe: Spieler verbessern ihre LK durch Siege in Einzel- und Doppelmatches. Je stärker der besiegte Gegner, desto größer die Verbesserung.
- Vergleichbarkeit: Die LK ist ein guter Indikator für die Spielstärke, jedoch nicht geschlechts- oder altersübergreifend vergleichbar.